Apostolatshelferin

 

Gott Gehör schenken

Von Gott allein, für ihn und die Menschen, als Laie mitten in der Welt leben - ist das möglich? Gott ruft und befähigt dazu auch in unserer Zeit. Durch einen ausdrücklichen Ruf gibt der Diözesanbischof im Namen Christi einer Laiin teil an der Sendung, die Christus seinen Aposteln anvertraut hat: "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch! "(Joh 20,2 1) 
Eine Apostolatshelferin bleibt in ihrem jeweiligen Lebensbereich, um ihn mit dem Geist des Evangeliums zu durchdringen. Dort teilt sie die Lebensbedingungen der Menschen, mit denen sie lebt und arbeitet. Der "Dienst" der Apostolatshelferin ist weder auf den Beruf noch auf die Freizeit begrenzt. Vielmehr ist sie mit ihrer ganzen Existenz in Dienst genommen für die Liebe, mit der Gott die Welt liebt. Das schließt ein, dass sie um Gottes und seines Reiches willen ehelos bleibt.

 

Auch die Apostolatshelferinnen sind als offiziell anerkannte Berufung in der Kirche eine Frucht aus dem 2. Vatikanischen Konzil. Sie leben ehelos und bedingungslos für Gott, aber ohne einer Gemeinschaft anzugehören, mitten unter den Menschen und sind somit oft unerkannt in ihrer Bindung an Gott. Sie empfangen ihre Sendung vom Diözesanbischof und können in ganz verschiedenen Berufen wirksam werden.

 

Ausführliche Informationen kann man bei jeder Diözesanstelle Berufe der Kirche erhalten und unter der Internetseite http://www.berufung.de.