Wir Ordensleute sind von Gott gerufen in eine Lebensart, die Jesus Christus selber grundgelegt hat. Wir folgen „Seinen Fußspuren“ in enger Beziehung zu Ihm, immer teilhabend an Seiner Sendung für die Menschen, ihnen nahe zu sein und die Liebe Gottes zu vermitteln.

Ordensleben beinhaltet grundsätzlich Leben in Gemeinschaft, weil wir mit „Schwestern“ oder „Brüdern“ gemeinsam auf dem Weg sind und mit ihnen unser Leben teilen. Wie das konkret aussieht, kann sehr unterschiedlich sein, je nach Ausrichtung und Gründungsauftrag der jeweiligen Gemeinschaft: Es gibt sogenannte „kontemplative“ Gemeinschaften, die immer in einem Kloster leben (wie Benediktiner oder Zisterzienserinnen); andere nennen sich „apostolisch“, dann sind sie entweder in einer sozialen Einrichtung ansässig (z. B.  Elisabethschwestern in Krankenhäusern), oder sie wohnen mitten unter den Menschen, z. B. in einem sozialen Brennpunktgebiet oder in der «Platte» (wie z. B. die Missionarinnen Christi). 







































Wir arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen: als Lehrer/innen,  Erzieher/innen, Krankenschwestern oder Pfleger, Physio- oder Ergotherapeutinnen, als Kirchenmusiker/innen, Pfarrer oder Küster, wir sind als Köchin, Gärtner, Pförtner oder Gästeschwester im eigenen Kloster tätig, uns findet man in Suppenküchen und Obdachlosentreffs, bei der Bahnhofsmission und in Beratungsdiensten der Caritas oder auch als ...

Sind Sie neugierig geworden? Wollen Sie mehr über Ordensleben allgemein erfahren und / oder sich mit anderen, die auf der Suche sind, austauschen? Dann kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Text: Sr. Maria Wolfsberger

 

Alle Ordensgemeinschaften auf Gebiet des Bistums Dresden-Meißen im Überblick.



Was ist der Auftrag, warum gibt es Ordensleben überhaupt? – Wir wollen mit unserem ganzen Menschsein Gott gehören und das, was wir vom Evangelium verstanden haben, weitergeben, um so Gott in dieser Welt präsent zu setzen. Jede und jeder tut dies mit den Begabungen und Fähigkeiten, die ihr bzw. ihm gegeben sind.
Was uns Ordensleute in aller Verschiedenheit verbindet, ist das Leben nach den „Evangelischen Räten“, das sind drei Grundhaltungen, die aus dem Leben Jesu abgeleitet und in den Evangelien festgehalten sind:
Gehorsam leben bedeutet: Wir wollen auf Gott und Seinen Willen hören.
In der Armut sehen wir die Aufforderung, Jesus Christus in Solidarität mit den Armen dieser Welt nachzufolgen, aber auch unsere eigene Grenzen und Schwächen anzunehmen.
In der Ehelosigkeit antworten wir auf Gottes werbende Liebe, die uns zu ungeteilter Hingabe ruft.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gebetsnetz in der Bitte um Berufungen für die Kirche

 

Im Rahmen des von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahr(es) der Orden“, das noch bis zum 02. Februar 2016 dauert, gibt es seit Ende April eine Initiative mehrerer Ordensgemeinschaften im Bistum Dresden-Meißen: Sie haben ein Gebetsnetz geknüpft im gemeinsamen Anliegen um Berufungen für die Kirche. In den folgenden Aufstellungen sind die internen und öffentlichen Gebetsbemühungen aufgelistet, die an Sr. Brigitte, der Beauftragten für Berufungspastoral des Bistums, rückgemeldet worden sind. 

 

Es ergeht natürlich die herzliche Einladung, an diesem Netz mit zu „knüpfen“, indem ich

  • mein eigenes Gebet im gemeinsamen Anliegen und Gottvertrauen verbinde mit dem Gebet der Ordensleute

  • ich einer Einladung zum öffentlichen Gebet folge (in einer Pfarrei oder in einer Ordenskirche)

  • mich bei entsprechenden Veranstaltungen beteilige

  • oder….

 
Knüpf an – bet mit!

Ordensfrauen- und Männer

Kontakt

Im Kloster Ettal lebt Fr. Benno in einer Benediktinergemeinschaft. Er wollte nicht immer Mönch werden und studierte erst einmal Theologie. Er freut sich, mit allen in Kontakt zu kommen, die sich für das gemeinschaftliche Klosterleben interessieren. (p.benno@ettal-campus.de)

Sr. Maria Wolfsberger lebt als Missionarin Christi in Leipzig. Sie kommt gerne ins Gespräch mit allen, die sich mit dem Gedanken tragen, in einen Orden einzutreten. (maria.wolfsberger@googlemail.com)